Thailand muss man riechen!

Wer glaubt, auf Märkten alles Essbare bereits gesehen zu haben, der gehe auf die lokalen Märkte in Thailand. Was macht einen morgendlichen Markt aber so spannend? Der Geruch! Südostasien kann man nicht nur schmecken, sondern auch riechen. Die Ventilatoren an der Decke wirbeln alles schön durcheinander. Die tausendjährigen Eier, frische Kräuter, vor wenigen Stunden gefangene Garnelen, Kuhmägen, Schweinsrücken, Hühnerfüße, duftende Kräuter und wohlriechende Früchte. Und dann war da noch die Durian, auch Stinkefrucht genannt. Wer seine Grenze des guten Geruchs überwindet, wird mit feinwürziger käsiger Süße überrascht.
Was Europäer (wieder) lernen könnten: Tiere werden noch in Gänze verwertet – bis hin zu den Hühnerfüßen!

Durian, besser bekannt als Stinkefrucht. Man liebt sie – oder man hasst sie.
Hühnerfüße. Chinesen lieben sie. Probieren geht eindeutig über studieren. Doch zum Liebling auf der Speisekarte taugen sie wohl eher nicht.
Frisches Fleisch, ohne Kühlung, bei Außentemperaturen um die 30 Grad. Doch keine Sorge: Im heißen Wok hat noch kein Keim überlebt.
Es dauert meist keine sechs Stunden bis der frische Fisch auf Eis den Markt erreicht.
Es grünt so grün … Ohne Gemüse und Kräuter geht nichts in der thailändischen Küche.

Frischer Fisch zu (für europäische Verhältnisse) sehr zivilen Preisen.
Reifes Obst in Hülle und Fülle.
Die Auswahl an Currypaste ist auf den Märkten kaum überschaubar.
Chili macht die Schärfe! Je kleiner, umso feuriger.

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