Thailand-Trip in Bildern: Mal ohne Rucksack

2013 waren wir letztmalig in Thailand mit dem Rucksack unterwegs. Ein unschlagbares Angebot eines renommierten deutschen Veranstalters (pro Person deutlich unter 1.000 Euro für Zug zum Flug, Flug München – Phuket, schönes Chalet, üppiges Frühstück) in Khao Lak animierte uns relativ kurzfristig, das Land wieder besuchen. Preislich hätten wir dem auf eigene Faust nichts entgegensetzen können. Wir wollten uns in diesem Jahr bewusst nicht so viel bewegen und einfach nur mal die Seele baumeln lassen. Zwei Wochen sind dafür ausreichend.
Die Regenzeit beginnt im Mai, dennoch erwischte uns der Segen von oben nur zwei Mal am Tage, ansonsten nur nachts. Bereits vor fünf Jahren war deutlich zu spüren, dass die Zahl der Thailand-Reisenden erheblich zugenommen hatte. Wir sind froh, in der „Nebensaison“ unterwegs gewesen zu sein – „high season“ möchten wir nicht (mehr) erleben! Sowohl die Backpacker-Herbergen als auch die Resorts waren sicht- und spürbar weniger belegt als noch Wochen zuvor. Sehr angenehm.
Die Nebensaison hat auch erfreulich auf die Preise für Ausflüge jedweder Art durchgeschlagen. Wir wollten eigentlich um Koh Phi Phi einen großen Bogen machen, allein der Preis für die Ganztagestour ließ uns dann schwach werden. Letztlich haben wir auch bei dritter Gelegenheit an einem anderen Tag das Unvermeidliche getan: James Bond-Insel. Der Andrang war groß, entspannt geht anders!
Richtig entspannen konnten wir bei mehreren Thai-Massagen und einem Ausflug auf eigene Faust gen Takuapa. Der dortige Sonntagsmarkt ist erlebenswert, Einheimische stellen (noch) die Mehrheit. Wer je einen Kochkurs mitgemacht hat, wird zwangsläufig zum Wiederholungstäter. Wir haben den Vormittag sehr genossen (später mehr dazu).
Fazit: Es war dann wohl für uns der ultimativ letzten Thailand-Trip (Stopover in Bangkok ausgenommen). Wir haben zwischen der Grenze zu Burma und Laos im Norden und Koh Lipe im Süden bei mehreren Trips alles für uns Wesentliche gesehen und erlebt. Der Tourismus hat sich seit 2005 verändert – aus unserer Sicht nicht zum Positiven.
Wer noch nie in Thailand war: Nix wie hin! So schnell wie möglich.

München ist und bleibt unser deutscher Flughafen-Liebling. Wir mögen Nachtflüge. Man kommt in Thailand am frühen Abend an und kann so dem Jetlag trotzen.
Zwischenstopp in Abu Dhabi. Zeitlich optimal: Beide Teilstrecken muss man nur sechs Stunden im Flieger ertragen. Sich die Beine vertreten und ein Zigarettchen rauchen zu können: Angenehmer Nebeneffekt.
Wenn man von „Haustür zu Haustür“ 25 Stunden unterwegs war, freut ein Pool auch im Schweinwerferlicht.
Unser Liebling seit 13 Jahren: Ein Shake aus vollreifen Früchten und Eis. Unsere Bitte „no sugar“ löst allerdings bei den Thai eher Erstaunen aus. Unser Favorit: Je zur Hälfte Passionsfrucht und Mango, hilfsweise Papaya und Ananas.

Die Strände in Kao Lak sind wirklich nicht hässlich, Traumstrand in Thailand geht aber anders.

[caption id="attachment_15716" align="alignnone" width="999"] Baden und schnorcheln am Strand einer der zahlreichen Inseln in der Andamansee ist Khao Lak allemal vorzuziehen.

Unterwegs zum James Bond-Felsen mit dem Longtail-Boot.[/caption]
Bekannt geworden ist Khao Phing Kan als „James-Bond-Insel“ und durch die vorgelagerte Felsnadel Khao Ta-Pu. 1974 landete Roger Moore als Geheimagent ihrer Majestät im Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ vor der beeindruckenden Kulisse der Insel.
Muss man erleben: Morgendlicher Markt. Thailand mit der Nase aufnehmen (später mehr dazu).
Sticky rice with Mango. ein Dessert-Klassiker, den man unbedingt probieren sollte!
Mit dem Schnellboot unterwegs gen Koh Phi Phi.
Der Strand von Koh Mai Pai (Bamboo Island) kurz vorm Wolkenbruch.
Selbst gekocht – und selbst gegessen …
Sonntagsmarkt in Tapuata.
Auch abends ging es in Khao Lak ruhig zu: Regenzeit eben. Für Partysüchtige die falsche Zeit.
Letzter abendlicher Blick aufs Meer vom Flughafen Phuket aus.
6:30 Uhr Landung in München. Wer es dann schafft, bis abends auf den Beinen zu bleiben, hat dem Jetlag ein Schnippchen geschlagen.

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