Stopover sinnvoll planen

Wer mit Gulf Air unterwegs ist, sollte sich Zeit für einen Stopover in Manama (Bahrain) nehmen.

Wer mit Gulf Air unterwegs ist, sollte sich Zeit für einen Stopover in Manama (Bahrain) nehmen.

Grundgedanke eines jeden „Stopover“ ist wohl der: „Wenn ich schon so weit fliege, will ich gleich noch mehr von der Welt sehen.“ Zumal es bei Flügen gen Asien in der „Holzklasse“ wesentlich entspannter (meist auch billiger) ist, sich bei einem Zwischenstopp zu akklimatisieren und den Jetlag in Grenzen zu halten. Günstiger als alle Ziele einzeln anzufliegen, ist es allemal, gleich mehrere Nägel mit Köpfen zu machen.
Beispielsweise auf dem Weg gen Neuseeland, die Südsee, Australien oder Südafrika bzw. Lateinamerika. Solche von den Fluggesellschaften angebotenen Stopover-Programme haben zudem den Vorteil, dass man Hotels, Flughafentransfers und Stadtrundfahrten häufig kostenlos oder zumindest stark vergünstigt buchen kann.
Ursprünglich waren Stopover-Programme freundliche Versuche der Fluggesellschaften, flugplanbedingte Zwangspausen für die Passagiere angenehmer zu gestalten. Doch längst sind daraus attraktive Komplett-Pakete geworden, mit denen die Airlines sich auch gegen ihe Wettbewerber auf viel beflogenen Strecke positionieren wollen. Auch Reiseveranstalter haben teils interessante Stopover-Programme in ihren Katalogen.

Asiana
Günstige Tarife bei super Service locken Flugreisende auf dem Weg zu vielen Destinationen in Südostasien. Wer nur mal südkoreanische Luft schnuppern möchte, ist bei Asiana richtig, wenn es z.B. gen Cebu (Philippinen) geht.

Malaysia Airlines
Wer z.B. von Europa mit dieser Fluggesellschaft nach Perth oder Melbourne fliegt, kann nicht nur ein paar Tage in der Hauptstadt Kuala Lumpur, sondern nach Belieben gleich eine ganze Rundreise durchs Land einschieben. Das Angebot „Free Side Trip“ beinhaltet sogar einen kostenlosen Inlandsflug, zum Beispiel auf die beliebte Badeinsel Langkawi. Bedingung: Das Langstreckenticket ab Europa darf nicht in den allerniedrigsten Buchungsklassen ausgestellt sein.

China Airlines
Hongkong, Bangkok oder Singapur, das sind die Klassiker unter den Stopover-Programmen. Eine interessante Variante ist z.B. Taipeh, die Hauptstadt der Insel Taiwan, die die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines auf dem Weg nach Australien anfliegt. Die Flugunterbrechung in beliebiger Länge ist kostenlos, Hotels und Transfers muss man sich allerdings in Eigenregie organisieren.

Singapore Airlines
Manche Stop-Over-Programme sind auch deshalb reizvoll, weil sie sonst kaum bezahlbaren Luxus erschwinglich machen. Hier kann man zum Beispiel auf dem Weg nach Australien, Neuseeland oder in den Fernen Osten eine oder mehrere Nächte in Luxushotels in Singapur absteigen, und zwar deutlich günstiger als zum normalen Zimmerpreis. Außerdem gibt es kostenlose Stadtrundfahrten (inkl. Nacht-Zoo) und Rabatte in Restaurants.

Cathay Pacific
Ähnliches bietet Cathay Pacific für Hongkong, ebenfalls mit Übernachtung in sehr guten Hotels.

Gulf Air
Auf dem Weg gen Südostasien (z.B. Bangkok, Kuala Lumpur) lohnt sich ein Zwischenstopp in Bahrein.

Kuwait Airways
Neben attraktiven Flugpreisen gen Asien bietet die Fluggesellschaft günstige Stopover am Persischen Golf.

Qatar Airways
Wer statt nach Australien nach Südafrika will, kann sich ebenfalls per Stop-Over-Programm in Doha zwischendurch etwas Luxus gönnen. Wer Lust und Zeit hat, bucht noch Sightseeing und Wüstentrip dazu, bevor es weiter geht Richtung Süden.

Emirates
Emirates bietet in Dubai Entdeckungstouren in allen Variationen und auf allen Verbindungen an.

Oman Air
Ein Zwischenstopp in Muscat kann auf dem Weg gen Südostasien sehr reizvoll sein. Zudem wird so die Flugzeit von mehr als zwölf Stunden halbiert.
Oman_Hafeneinfahrt2

Etihad Airways
Abu Dhabi hat genügend zu bieten, um dort den Flieger für ein bis zwei Tage zu verlassen. Wüstentour oder Strandhotel – ganz nach Belieben.

Iberia
Für Flüge nach Nord- und Südamerika gibt es deutlich weniger Stop-Over-Programme, aber es gibt sie unter bestimmten Vorausssetzungen.

Air New Zealand
Nach Australien und Neuseeland kann man auch über die Westroute fliegen und dann zum Beispiel einige Tage in San Francisco oder Los Angeles einlegen. Auf dem weiten Weg nach Auckland kann man sich auch gleich ein paar Südseeträume erfüllen. Gegen Aufpreis von ca. 150 Euro pro Zwischenstopp kann man vor oder nach der Neuseelandreise noch ein bisschen Insel-Hopping machen, z.B. auf Fidji, Tonga, Samoa oder den Cook Inseln.

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