Jerez de la Frontera – das Sherry-Mekka

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Wer in den Süden Spaniens gen Andalusien reist, kommt am sogenannten „Sherry-Dreieck“ nicht vorbei. Es wird touristisch durch die Weinroute (Ruta del Vino) erschlossen, die in Jerez de la Frontera beginnt, über Sanlúcar de Barrameda und El Puerto de Santa María führt und in Chiclana de la Frontera endet. Alles für Laien Wissenswerte zum Sherry kann man hier nachlesen.
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Viele größere Hersteller im Raum Jerez bieten geführte Besichtigungen ihrer Bodegas an. Eine telefonische Voranmeldung ist in der Hochsaison (Frühjahr und Herbst) unbedingt zu empfehlen. Die Führungen dauern ein bis zwei Stunden, Kosten: Ca. 4 bis 7 Euro (inkl. Verkostung). Wer Tapas essen möchte, zahlt in allen Bodegas einen zweistelligen Betrag.
Die zunehmende Nachfrage hat im Gefolge zu einer „Marketing-Industrialisierung“ geführt, so dass zum Beispiel eine geführte Tour bei Gonzalez-Byass („Tío Pepe“) mittlerweile teuer geworden ist! Einige der wichtigsten Hersteller sind Gonzalez-Byass, Sandeman, Domeq, Williams and Humbert (Dry Sack), Osborne (in El Puerto de Santa Maria) und die kleine Bodega Tradiccion mit einer sehr interessanten Kunstsammlung in ihren Räumen. Fast alle Bodegas befinden sich in Jerez de la Frontera im Umkreis von zwei Kilometern.
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Wir haben im Dezember 2009 in eine geführte deutschsprachige Tour (inkl. Verkostung von drei Sherry-Sorten) bei Sandeman je 6,50 Euro investiert – und wurden nicht enttäuscht! Es war exzellent. Die Nebensaison hat zudem den Vorteil, dass man eine sehr private Führung ohne Rummel erlebt.

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