Luang Prabang (Laos): Logis, Kost und mehr

An- und Abreise
Man kann ausschließlich mit dem Bus, Taxi oder Flugzeug innerhalb von Laos reisen.

Mit dem Flugzeug geht dies aus Bangkok (Thailand), Vientiane (Laos), Hanoi (Vietnam) Phnom Penh (Kambodscha), Chiang Mai (Thailand), Pakse (Laos), Siem Reap (Kambodscha). Oneway-Flüge ab 50 Euro.
Mit dem Boot von der thailändischen Grenze in Chiang Kong kommend (zwei Tage mit Zwischenstopp in Pakbeng, ca. 22 Euro).
Mit dem Bus von Vientiane (Tagesreise, ca. 15 Euro).

Essen
Die Straßenküchen (vor allem auf dem Nachtmarkt) sind ähnlich gut und preiswert wie in Thailand. Am Mekong gibt es eine Vielzahl (teurerer) Restaurants für jeden Gaumen.

Die (wenigen) Luxus-Hotels kochen teils auf Sterne-Niveau. In Luang Prabang schliessen alle Lokale spätestens um 23.30 Uhr.

Übernachtung
Wer sich Luxus leisten kann (und will): Einen besonders schönen Ort zum Entspannen bietet das Hotel „La Résidence Phuo Vao”. Es beheimatet das erste Luxus-Wellnesszentrum Luang Prabangs und bietet die gesamte Palette an kosmetischen Gesichts- und Körperbehandlungen an.

Jede Menge preiswerte Backpacker-Herbergen (ab zehn US-Dollar) befinden sich am Mekong-Nebenfluss Nam Khan. Das „Thony 1 Guesthouse“ (mehrere Herbergen gleich nebenan) können wir uneingeschränkt empfehlen. Weitere Quartiere findet man hier. Man kann in Luang Prabang gut das Geld für die Klimaanlage sparen, ein „Fan“ reicht völlig.

Sightseeing
In der wunderschönen Kleinstadt mit ca. 30.000 Einwohnern sind die etwa 30 buddhistischen Tempel, von denen bis auf zwei allerdings alle ein- oder mehrmals zerstört und wieder aufgebaut wurden, besonders sehenswert. Der wohl Sehenswerteste der Tempel (nicht nur von Luang Prabang, sondern von ganz Laos) ist der Vat Xieng Thong, einer der beiden Tempel, welche nie zerstört wurden. Er ist Zeugnis der so genannten Luang-Prabang-Architektur (tief heruntergezogene Dächer). 1995 wurde Luang Prabang zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Ein „must see“ sind zudem der ehemalige Königspalast, jetzt Nationalmuseum, sowie der Berg Phousi (328 Stufen geht es hinauf). Dieser Hügel ist von Norden oder (etwas bequemer) von Süden fußläufig zu erreichen. Obwohl vom Phousi aus der Sonnenuntergang wirklich außergewöhnlich ist, sollte man ihn besser am frühen Morgen besuchen, da (zu) viele Touristen die gleiche Idee haben und der Sonnenuntergang so zu einer Massenparty wird. Am Morgen ist man aber dafür fast alleine.


In einer der zahlreichen Agenturen (Preise vergleichen lohnt!) kann man Ein- oder Mehrtagesausflüge ins Umland buchen. Exkursionen zu tollen Wasserfällen (z. B. Kuang Si), Elefantencamps, Fahrradtouren und Wanderungen mit Dorfübernachtungen, Kajak- und Rafting-Touren sowie Kochkurse sind möglich.
Man sollte sich für Luang Prabang mindestens drei bis vier Tage Zeit nehmen!

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