HALB-Zeit in Siena (Toskana)

Siena Toskana Italien

Torre del Mangia

Torre del Mangia

HALB-ZEIT ist eigentlich für Siena immer. Immer öfter. Man kann die Toskana mögen, man kann es auch lassen. Siena nicht zu mögen, dürfte verdammt schwer werden.
Siena war, ist und bleibt die kleine, aber feine Rivalin des großen Florenz. Ich mag die für mich stets etwas großkotzig und allzu pompös wirkende Stadt am Arno nicht – bin dafür schwer verliebt in Siena. Die Geschmäcker sind verschieden!
Was den Renaissance-Fans an Florenz lieb ist, ist den Liebhabern der Gotik in Siena teuer. Apropos teuer: Jeder Pizza-Bäcker preist seine Stadt in seine Produkte ein! Jeder Hotelier erst recht. Schon so manch Wohlhabender hat sich nach einem ausgiebigen abendlichen Mahl nebst einem vorzüglichem toskanischen Wein etwas ärmer gefühlt, wenn die gesalzene Rechnung dafür beglichen wurde …
Aber gerade am Abend, wenn die pauschaltouristischen Horden die Stadt verlassen haben und die Lichter angehen, entfaltet Siena seinen Liebreiz richtig. Dann zieht auch eine gewisse Ruhe ein, selbst in der Saison. Wer am Tage ein Restaurant entdeckt, das Appetit auf einen Besuch macht, tut dennoch gut daran, einen Tisch für den Abend zu reservieren.
Eine „große Runde“ durchs historische Zentrum von Siena dauert auf Schusters Rappen rund zwei Stunden (zuzüglich Zeit für Besichtigungen in Museen). Wer den Blick von ganz oben mag – und auf den Torre del Mangia (Rathausturm) steigen möchte (102 Meter hoch, 10 Euro Eintritt) – muss in der Saison Zeit mitbringen. Gutes (festes) Schuhwerk empfiehlt sich – es geht teils steil bergauf und bergab, man wird schnell pflastermüde.
Die Stadt ist touristensicher ausgeschildert, verlaufen eigentlich nicht drin.
Die Cattedrale di Santa Maria Assunta (besser bekannt als Dom)  ist die Hauptkirche von Siena. Aus charakteristischem schwarzem und weißem Marmor errichtet, ist sie eines der bedeutendsten architektonischen Zeugnisse der Gotik in ganz Italien. Neben der satten Pracht n der Vorderseite  ist es vor allem der in seiner Art wohl einzigartige Bodenbelag dieser Kathedrale, was mich das Hohelied singen lässt. Kunstvoll gravierte Marmorplatten sowie Intarsienarbeiten in Farbe und Schwarz-Weiß stellen Szenen mit vornehmlich biblischen Themen dar. Allein um das zu sehen, lohnt es, für den Eintritt in die Geldbörse zu greifen (unterschiedliche Preise je nach Jahreszeit und Zusatzleistungen, beginnend ab 4 Euro).

Die Cattedrale di Santa Maria Assunta (besser bekannt als Dom) ist die Hauptkirche von Siena. Aus charakteristischem schwarzem und weißem Marmor errichtet, ist sie eines der bedeutendsten architektonischen Zeugnisse der Gotik in ganz Italien. Neben der satten Pracht an der Vorderseite ist es vor allem der in seiner Art wohl einzigartige Bodenbelag dieser Kathedrale, was mich das Hohelied singen lässt. Kunstvoll gravierte Marmorplatten sowie Intarsienarbeiten in Farbe und in Schwarz-Weiß stellen Szenen mit vornehmlich biblischen Themen dar.
Allein um diesen Fußboden zu sehen, lohnt es, für den Eintritt in die Geldbörse zu greifen (unterschiedliche Preise je nach Jahreszeit und Zusatzleistungen, beginnend ab 4 Euro).

Ich habe mir den Dom in Siena wahrlich an den Hacken abgelaufen seit Mitte der 1990er Jahre. Und ich freue mich auf dieses grandiose Bauwerk jedes Mal aufs Neue. Die Fans von Rom, London, Florenz oder Paris mögen mir verzeihen (oder auch nicht): Gegen diesen prächtigen Sakralbau sind Petersdom, Westminster Abbey,  Santa Maria del Fiore  oder Notre-Dame für mich ein bisschen armselig.

Ich habe mir den Dom in Siena wahrlich an den Hacken abgelaufen seit Mitte der 1990er Jahre. Und ich freue mich auf dieses grandiose Bauwerk jedes Mal aufs Neue. Die Fans von Rom, London, Florenz oder Paris mögen mir verzeihen (oder auch nicht): Gegen diesen prächtigen Sakralbau sind Petersdom, Westminster Abbey, Santa Maria del Fiore oder Notre-Dame für mich ein bisschen armselig.

Für den kleinen Hunger zwischendurch: Via Pianigiani. Pizza, die nach Gewicht verkauft wird (immer frisch!), sonstige Backwaren, Wurst, Schinken- Käse. Sinnige Preise.

Für den kleinen Hunger zwischendurch: Via Pianigiani. Pizza, die nach Gewicht verkauft wird (immer frisch!), sonstige Backwaren, Wurst, Schinken- Käse. Sinnige Preise.

Anreise: Mir fällt außer dem eigenen (bzw. gemieteten) fahrbaren motorisierten Untersatz kein sinniges Transportmittel ein, mit dem gen Siena zu fahren sich lohnen würde. Die Toskana taugt zu fast allem, zum Radfahren aus meiner Sicht definitiv nicht!
Essen: Der Rat für den schnellen, kleinen und preiswerten Hunger steht nebenan unterm Foto. Ehrliche Küche bietet das „Ristorante Guido“ (Vicolo Pier Pettinato 7) ebenso wie in der „Osteria Le Logge“ (Via del Porrione 33) Gehobenere Küche gibt es im „Zest“ (Costa di Sant‘ Antonio 13).
Ein deutliches Wort zum Wein: Das Chianti-Gebiet nimmt etwa ein Drittel der Fläche der Toskana ein – und in Siena ist man mittendrin. Leider ist nicht überall, wo Chianti Classico oder Chianti Classico Riserva auf dem Etikett steht, auch ein reeller flüssiger Gegenwert in der Flasche. Da gibt es beim deutschen Discounter nicht selten Besseres zu kaufen. Dort, wo sich die meisten Touristen tummeln, ist erfahrungsgemäß der Preis am höchsten – oder die Qualität am schlechtesten. Manchmal auch beides! Das betrifft Läden wie Restaurants gleichermaßen. Wer sich vorab ein wenig beliest, schont nicht nur den Gaumen, sondern auch die Reisekasse. Alles, was für den Wein gilt, ist auch fürs Olivenöl von Belang.
Übernachtung: Wer die Lage der Lagen in Siena sucht: „I Balconcini“ (Studio mit Küche und zwei Balkonen) in der Via di Città 15. Direkter Blick auf die Piazza del Campo. Nur: Da ist selten etwas frei! Zweiter Wermutstropfen: Man muss recht tief in die Tasche greifen.
Nur unweit von diesem Domizil befindet sich das preiswertere „B&B Simonetta“ (Piazza Luigi Bonelli 1).
Wer lieber dem Dom nahe sein möchte, nächtigt im „Il Battistero“ (Piazza di San Giovanni 13). Ab und an sind dort sogar Schnäppchen-Preise möglich.
Auch im Schlafsaal (Hostel) kann man in Siena übernachten. Die Preise beginnen bei rund 20 Euro.

Mit Wahrzeichen könne Siena einen schwunghaften Handel betreiben. Die Piazza del Campo ist nur eines - und der bedeutendste Platz der toskanischen Stadt dazu. Weltweit bekannt durch seine beeindruckende Architektur und seine halbrunde Form eienrseits, andererseits  durch das zwei Mal jährlich  ausgetragene Pferderennen Palio di Siena/strong>.

Mit Wahrzeichen könne Siena einen schwunghaften Handel betreiben. Die Piazza del Campo ist nur eines davon – und der bedeutendste Platz der toskanischen Stadt dazu.
Weltweit ist der Platz inzwischen bekannt durch seine beeindruckende Architektur und seine halbrunde Form einerseits, andererseits durch das zwei Mal jährlich ausgetragene Pferderennen Palio di Siena.

Sehr zu meinem Leidwesen wird die Basilica di San Domenico nicht selten sträflich beim Sightseeing vernachlässigt:  Sie befindet sich noch historischen Stadtkern in der Via Camporegio. Es lohnt sich, die paar hundert Meter von der Piazza del Campo zu laufen!

Sehr zu meinem Leidwesen wird die Basilica di San Domenico nicht selten sträflich beim Sightseeing vernachlässigt: Sie befindet sich noch im historischen Stadtkern in der Via Camporegio.
Es lohnt sich, die paar hundert Meter von der Piazza del Campo zu laufen!

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