Estland: Fischmahlzeit mit „Vorspiel“

Wenn man das estnische Tartu verlässt und sich auf geradem Weg auf der A3 gen Lettland (Richtung Valga) begibt, liest man nach ca. 35 Kilometern mehrfach leicht übersehbare Schilder „Forell“. Dann endlich taucht am linken Fahrbahnrand die ersehnte Futterluke auf. Statt der erhofften schnellen Mahlzeit gibt es ein herrliches „Vorspiel“: Hungrige müssen angeln, bevor sie Gaumenfreuden genießen können. Ob Blinker oder Köder – Geschmackssache. (Fast) alles vorhanden. Da es von Lachsforellen nur so wimmelt, dauert es nicht lange bis zum ersehnten Biss.

Während das Tierchen mit zahlreichen Kräutern küchenfertig gemacht wird und dann seinen Weg in den Ofen antritt, wartet man gemütlich. Nach einer guten halben Stunde ist es dann so weit: Aus der geöffneten Folie duftet es nicht nur sehr verführerisch – das Wasser läuft einem im Munde zusammen! Ich habe selten eine so gute (vor allem nicht ausgetrocknete!) Forelle gegessen. Bei 1,35 Kilo Lebengewicht kostete das leckere Mahl umgerechnet ca. 15 Euro (Stand: August 2009).
forelle vom grill in estland

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