„Essen auf Rädern“

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Man ist, was man isst, auch auf Reisen. Das heißt, wir wollen auch unterwegs vernünftige feste und flüssige Nahrung zu uns nehmen. Kein industriell gefertigtes Fertigfutter, nichts aus der Tüte. Da wir beide selbst leidenschaftlich gern kochen, schauen wir unterwegs lieber in andere Kochtöpfe. Wir möchten unterwegs unsere Zeit nicht mit „Drei Gänge-Menüs“ und ständigen Einkäufen verplempern. Meist reichen uns Frühstück und ein ausgiebiges Abendessen in einem gastlichen Haus.

In aller Regel bleibt unsere Küche kalt! Wir mögen keine Kochgerüche im Wohnmobil. Wenn wir selbst unsere warme Hauptmahlzeit zubereiten, kommt außerhalb ein Gaskocher zum Einsatz. Da können wir grillen, kochen und auch im Wok alles zubereiten. Wasser ist ein rares Gut, weshalb wir außer klassischem Besteck, Kaffeetassen, Wein- und Mehrzweckgläsern nur „Geschirr“ benutzen, das man nach Gebrauch entsorgen kann.

Was kaufen wir jenseits von Restaurant-Mahlzeiten: Frisches Brot/Baguette/Brötchen. Butter, Milch, Eier, Käse, Wurst, Schinken. Alles nach Möglichkeit bei Bäckern & Metzgern. Getränke aller Art, sofern sie pfandfrei sind, kaufen wir unterwegs. Wir mögen kein klapperndes und voluminöses Leergut. Wo es pfandfrei nichts zu kaufen gibt, tätigen wir vor der Abreise in Polen oder Tschechien einen Großeinkauf pfandfreier Getränke.

Außer für Schweden und Norwegen nehmen wir keine Lebensmittel von daheim mit. Einziges „Utensil“, das überall damit ist: Hausschlachtene Thüringer Leberwurst. Spätestens nach zehn Tagen brauchen wir mal den Geschmack von Heimat. Da Dosenware nicht unser Ding ist, wird für den Norden vorgekocht: Z. B. Gulasch, Rouladen, Königsberger Klopse, Frikadellen, diverse Braten. Was man nicht in Dosen haltbar machen kann, wird eingeschweißt und eingefroren. Dazu kommen hausschlachtene Wurst in Dosen, Salamis, Knacker und Wildschinken, die vakuumiert eingeschweißt werden. Vorteile: Die eigenen Gerichte müssen nur im Wasserbad erhitzt werden, Nudeln, Reis oder Kartoffeln sind fix dazu gemacht.

Statt auf einem teuren Campingplatz eng an eng zu stehen und zwei Stunden selbst zu kochen, lassen wir uns lieber anständig bewirten und übernachten dann irgendwo in der „Pampa“.


Wir können bei Norwegen-Touren nur dazu raten, Mehrmengen an Bier, Wein oder sonstigem Alkohol beim Zoll anzumelden. Kostet ein paar Euronen, lässt aber ruhig schlafen.

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