Caminho Português (1)

Kathedrale in Santiago de Compostela. Foto: Olaf Schneider / pixelio.de
Kathedrale in Santiago de Compostela. Foto: Olaf Schneider / pixelio.de
Jede Reise beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt. Die erste längere Reise wird uns 2014 auf den Jakobsweg führen. Nach Santiago de Compostela zu pilgern stand schon immer ziemlich weit oben auf unserer „bucket list“, aber stets kam etwas dazwischen. Jetzt gibt es kein zurück mehr!
Womit beginnen? Wir haben zuerst nach dem Abwägen aller Für und Wider die Entscheidung für den Caminho Português (Porto – Santiago, für den Start in Lissabon fehlt schlicht und ergreifend die Zeit) und gegen den (überlaufenen) französischen Weg getroffen.
Um ein wenig vom arbeitsfreien Karfreitag nebst Ostermontag zu profitieren, haben wir das Osterfest zu Beginn unsers Pilgerwegs gelegt. Und schon waren wir bei der Frage, ob denn nun Henne oder Ei zuerst da waren: Zur Ausstellung des Pilgerausweises muss das Startdatum feststehen. Doch das Startdatum wird gesetzt durch die Flugdaten. Somit begann alles mit der Suche nach günstigen Flügen. Viele Weg führen nach Porto hin und von Santiago wieder weg. Wichtig ist uns ein Flughafen, der halbwegs gut erreichbar ist und der sowohl Start- als auch Zielort sein kann. Somit führt an Ryanair kein Weg vorbei. Der Billigflieger bedient von Frankfurt-Hahn sowohl Start- als auch Zielort. Alternativ könnte man Hin- und Rückflug gen Porto buchen, da von Santiago der Weg zurück sowohl mit Bahn als auch mit dem Bus in einem Tag zum akzeptablen Preis realisierbar ist.
Umwege mit easyjet (Flug ab Basel) sowie mit Air Berlin (unakzeptabel teuer) schieden aus. Die beiden Flüge waren heute unsere erste „Investition“: 201,60 Euro. Morgen gehen die Anträge für die beiden Pilgerausweise raus: 16,45 Euro (inkl. Mini-Spende).
Ab 2. Januar beginnt ein tagtäglicher Trainingsweg: Denn die längste Etappe steht gleich zu Beginn an: 36 km. Fitness ist unabdingbar – es sei denn, es fährt ein Bus aus der Stadt heraus!

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