Blick in Tallinns Stadtgeschichte

Markante und imposante Türme prägen das Stadtbild von Tallinn. Das Herzstück der Stadtmauer, der Jungfernturm, hat nun nach acht Jahren seine Pforten wieder für jedermann geöffnet. Im 19. Jahrhundert nutzte der berühmte estnische Architekt Karl Burman das Bauwerk als Wohnstätte – seit Juli können Tallinn-Besucher alle Ecken und Winkel des Turmes erkunden.
Der fertig renovierte Jungfernturm beherbergt ein Café, das sich über drei Etagen streckt und einen eindrucksvollen Blick auf die Altstadt bietet. In die mittelalterlichen Gemäuer eingebettet ist zudem ein Museum, das Besuchern mit audiovisuellen Mitteln die Geschichte des Turmes und der Stadt näher bringt. Ein Tunnel führt zum Nachbarturm „Kiek in de Kök“ – auf Hochdeutsch: „Schau in die Küche“. Aufgrund der Höhe des Turmes konnte man von dort aus den Bürgern der Stadt früher buchstäblich „auf den Teller schauen“.
Das Museumscafé ist täglich von 10:30 bis 22:00 Uhr geöffnet, informierte „Visit Estonia“. Die Ausstellung schließt um 17:30. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Die estnische Hauptstadt wird auch als „Stadt der Türme“ bezeichnet.

Die estnische Hauptstadt wird auch als „Stadt der Türme“ bezeichnet.

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