Bangkok (Thailand): Logis, Kost und mehr

Übernachtung
Untere Preisklasse (bis maximal 15 Euro im Schlafsaal)
Viele Backpacker-Herbergen in der Khao San Road. Aber aufpassen: Es wird geklaut (und zwar nicht von Einheimischen, sondern von anderen Travelern!) Und leider gibt es dort auch eine rege Drogenszene.
Mittlere Preisklasse (bis maximal 50 Euro fürs DZ)
Aus eigener Anschauung kann ich empfehlen:
„Tawana“ (sehr gediegen, recht zentral gelegen, erstklassiges Frühstück, super Preis-Leistungs-Verhältnis)
„Windsor Suites“ (riesige „Kemenaten“, sehr plüschig – aber charmant, super Frühstück, Pool in luftiger Höhe, gute Verkehrsanbindung) Der Hit ist das Restaurant in der obersten Etage. Das Essen hat fast Sterne-Niveau (die Preise zum Glück nicht ganz), der Ausblick ist unbezahlbar … Meier´s Weltreisen hat das Hotel nicht mehr im Programm, angeblich wegen Qualitätsmängeln. Zu buchen im Internet. Auch die Khao San Road hat in der Mittelklasse ausreichend Quartiere zu bieten!

„Golden Tulip“ verwöhnt rundum. Bezahlbar, abseits des ganz großen Trubels, gute Verbindung zum internationalen Flughafen.
Luxus-Klasse:
Feiner geht es fast nimmer. Auch in Bangkok bietet die Hotelkette gewohnten Luxus. Edel, ruhig – Weltklasse eben. Wer sich etwas wirklich Besonderes gönnen möchte (und sei es für eine Nacht): Das Geld ist gut investiert!
„Mandarin Oriental“ Für viele eines der besten Hotels auf diesem Planeten! Wer es sich nicht leisten kann (will), sollte sich gesittet anziehen (Pflicht!) und dort mal einen Drink oder Tee nehmen!

Essen
Wer das Ursprüngliche sucht, muss nur die Augen aufmachen: Wo die Einheimischen speisen, ist es lecker – und preiswert. Die Thai-Küche ist kaum zu toppen! Auch in Foodcourts oder auf der Straße kann man so manche kulinarische Entdeckung machen.
Restaurants gibt es wie Sand am Meer. Viele bieten für mehr Geld nicht unbedingt mehr Gaumenfreuden – ausgenommen die absolute Oberklasse! Wirklich schlecht habe ich in Bangkok nirgendwo gegessen. Wer ein schönes Umfeld beim Essen sucht: Am Chao Phraya wird man mannigfaltig fündig.

Kosten an der Straße: Ca. 1,80 Euro pro Mahlzeit (z. B. Reis mit Hühnchen oder Rindfleisch). Eine scharfe Suppe (vegetarisch) gibt es für die Hälfte. In edleren Lokalen kann ein Hauptgericht (vor allem Seafood) auch schnell mal 20 Euro und mehr kosten!

Sightseeing
Muss man erlebt/gesehen haben, wenn man mindestens drei Tage Zeit hat:
Großer Palast samt Smaragd-Buddha
Wat Pho (Liegender Buddha)
Wat Arun
Wat Srakes Rajavaramahavihara
Nationalmuseum
Khao San Road
Fahrt auf dem Chao Phraya

Fahrt mit einem Tuk-Tuk (halsbrecherisch!)
Klong-Tour (nicht übers Ohr hauen lassen von Bootsführern!)

Shopping
Wer in Bangkok shoppen geht, sollte (wie überall auf der Welt!), die heimischen Preise für die Objekte seiner Kaufbegierde im Kopf haben. Sonst wird aus einem Schnäppchen schnell ein teurer Fehlkauf. Es gibt weder teuer noch billig, eine Ware kann nur preiswert, also ihren Preis wert sein. Das geht beim Billig-T-Shirt auf den Märkten los. Wer einen Fummel nur für den Urlaub sucht, der hat 1,50 Euro gut angelegt. Wer mehr möchte, hat Geld zum Fenster rausgeworfen! „Fakes“ jedweder Art lohnen das Heimtragen m. E. nicht, nur Rosstäuscher behängen sich mit nachgemachten Rolex-Uhren oder Chanel-Handtaschen.
Aber: Viele hochwertige Ware (z. B. Bekleidung und Schuhe für den Outdoor-Bereich) wird in Asien produziert – und ist dank entfallender Transportkosten dort preiswert zu haben. Wer Verstand genug hat, Schund von Qualität zu unterscheiden, wird auch bei No-Names fündig. Hier gibt es konkrete Locations.

2 thoughts on “Bangkok (Thailand): Logis, Kost und mehr

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