UNESCO-Welterbe Slowakei

Zipser Burg Foto: Roman Malega

Zipser Burg Foto: Roman Malega

In der Slowakei verbergen sich wahre Schätze, die Teil des UNESCO-Welterbes sind. Auf den Spuren der Vergangenheit kann man in wunderschönen historischen Städten wie Bardejov (Bartfeld), Levoča (Leutschau) oder Banská Štiavnica (Schemnitz) wandeln.
Höhle Domica Foto: Miroslav Sabo

Domica-Höhle Foto: Miroslav Sabo

Hautnah kann man das frühere Leben der Landbevölkerung der Slowakei im lebendigen, bis heute bewohnten malerischen Dorf Vlkolínec spüren. Entlang des Karpatenbogens findet man einzigartige Holzkirchen. Ein Besuch der Ruinen der Zipser Burg (Spišský hrad), dem größten Burgareal Mitteleuropas, und ein Spaziergang in der unberührten Natur der karpatischen Buchenwälder bieten unvergessliche und faszinierende Erlebnisse. Unter den natürlichen Denkmälern im Verzeichnis der UNESCO ist die Slowakei durch die Höhlen und Schluchten des Gebiets Slovenský kras (Slowakischer Karst) und die Eishöhle „Dobšinská ľadová jaskyňa“ vertreten.
Holzkirche Nižný Komárnik_Štefan Kordoš

Holzkirche Nižný Komárnik_Štefan Kordoš

Die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO wurde im Dezember 2013 um die typische slowakische Musikform – die Musik von Terchová – erweitert. Sie stammt aus dem Ort Terchová im Nordwesten der Slowakei, unweit der Stadt Žilina. Die usikensembles bestehen meist aus vier bis fünf Musikern, von denen zwei bis drei Geige, einer Ziehharmonika und einer einen kleinen zweiseitigen Bass spielt. Ein Bestandteil der Musik aus Terchová ist ein ungewöhnlicher Kehlgesang.
Das slowakische Volksmusikinstrument „Fujara“ als eine besondere Hirtenflöte wurde bereits 2005 in das UNESCO-Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
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