Thailändisch-malaysisches Inselhüpfen (3)

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12.03. Wir haben uns vorgenommen, ein weiteres mal den grandiosen Tempel Kek Lok Si zu besuchen – und nehmen uns dafür den ganzen Tag Zeit. Erfreulich wenige Touristen, da ließ es sich geruhsam schauen. Tipps für Penang.
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fleischg3313.03. Ich schaue mir mal die Straßenküchen etwas genauer an und stelle fest, dass nach deutschem Gesetz keine einzige dabei ist, die nicht geschlossen werden würde. Aber: Von Magenkrämpfen, Durchfall und sonstigen Übeln liest man nichts. (Im Gegensatz zu den ach so hygienischen Bedingungen in deutschen Gasthöfen oder auf Kreuzfahrtschiffen!) Alles, was durchgegart vom Grill oder aus dem Claypot kommt, kann man m. E. bedenkenlos essen.
Überdies unternimmt die malaysische Regierung große Anstrengungen zur Verbesserung der hygienischen Verhältnisse. In den gehobeneren Restaurants des Fress-Eldorados Georgetown ist der Standard ohnehin absolut westeuropäisch!
Wenn es denn „Geheim-Tipps“ gibt, dann für solvente Seafood-Liebhaber diesen: Bali Hai Seafood Market. Die Werbung – „If it swims, we have it“ ist nicht übertrieben!
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14.03. Am Morgen holt uns ein Taxi am Hotel ab und bringt uns zum Bus gen Kuala Lumpur. Eine Augenweide: Sessel wie in der Business Class im Flieger, alles am Sitz stufenlos verstellbar. Einem geruhsamen Nickerchen steht nichts im Wege. Kosten des Tickets für die fünfstündige Fahrt (400 km): Umgerechnet nicht einmal 11 Euro!
BusAm späteren Nachmittag kommen wir in der Hauptstadt an. Von der Petaling Street sind wir geheilt, aber in der Nähe gibt es genügend saubere kleine Budget-Herbergen. Wir zahlen für drei Nächte im geräumigen klimatisierten DZ mit Dusche/WC summa summarum 240 Ringgit. Eine Straßenküche schließt sich an die nächste an. Bier ist nun viermal so teuer wie auf Langkawi!

15.03. Ich begehe einen schweren Fehler: In einem großen Elektronik-Markt sticht mir für 700 Ringgit ein Samsung Galaxy S3 zu arg ins Auge. Später muss ich feststellen, dass es sich um einen (gut gemachten) Fake aus China handelt. Also: Vorsicht! Man kann diese Läden nicht mit Singapur vergleichen. Alles, was wir dort erstanden haben, war Original-Ware und funktioniert bis heute einwandfrei.
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Abends ein Bummel durch diverse abgefahrene Bars, der im „Hard Rock Café“ endet.

16.03. KL bei Tag und Nacht. Shoppen und Kulinarisches stehen auf dem Programm.
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17.03. Checkout. Letzter Bummel und leckere Mahlzeit. Mit dem Express-Zug zum Flughafen. Nachtflug gen Muscat. Umstieg.
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18.03. Wir erfahren dann beiläufig, dass wir nicht direkt gen Frankfurt fliegen, sondern in Zürich zwischenlanden werden. Nur: Dort stehen wir geschlagene drei Stunden auf dem Rollfeld, bevor es wieder weiter geht! Mit fast vier Stunden Verspätung setzt der Airbus in Frankfurt auf. Shuttle zum Parkhaus, ab ins Auto. Auf dem Weg nach Hause dann dieser verdammte Appetit auf etwas, was ich sonst gar nicht mag: Bockwurst.

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