Reisewörtliches von Profis (48)

Anna Tillmann ReisewörtlichesDas Reiseblog Anemina Travels gibt es, weil Anna Tillmann abenteuerliche Geschichten von fremden Orten und Menschen erzählen möchte, die sie auf ihren Reisen kennenlernte. Und weil sie anderen zeigen möchte, dass Urlaub mehr kann als man für gewöhnlich denken mag: Mehr als am Strand liegen und mit tausenden anderen Urlaubern zum Buffet rennen. Mehr als Gruppenreisen und Standardprogramm.
Dieses Reiseblog hat Individualreisen für Fernwehgeplagte und Abenteurer im Fokus. Anna Tillmann schreibt für Abenteurer, für Neugierige und Fernwehgeplagte, Wasser- und Wanderfreunde, Naturliebhaber, Aktivurlauber und Großstadtkinder. Für Leute, die bei jedem Wetter lieber draußen sind als drinnen und einen spontanen Roadtrip immer einen Tag am Pool vorziehen. Für die, die keine Lust auf Hostel haben und Pauschalurlaub nicht mögen.
Die Bloggerin wurde 1986 geboren und fing bereits im zarten Alter von acht Jahren an, Geschichten zu schreiben. Mit 16 fasste sie den Plan, Sportjournalistin zu werden und mit 18 verbrachte sie bereits jedes Wochenende auf Fußballplätzen, um für eine Lokalzeitung Spielberichte zu schreiben. Dann merkte sie, dass ihr das Reisen doch mehr lag als auf Sportplätzen rumzustehen. Journalistin wurde sie trotzdem. Und Webentwicklerin. Um ihre Reiseeindrücke zu verarbeiten gründete Anna Tillmann Anfang 2013 Anemina Travels. Derzeit arbeitet sie in Teilzeit als Redakteurin – die verbleibende Zeit nutzt sie zum Reisen.
Einen bemerkenswerten Blog-Beitrag empfehle ich allen reisenden „Traumtänzern“ als Lesestoff für fünf ruhige Minuten: Warum du nicht deinen Job kündigen solltest, um zu reisen.
Anemina1. Langzeitreisen oder viele Kurztrips?
Drei bis fünf Wochen müssen es für eine Fernreise schon sein, aber länger am Stück reisen wäre nicht mein Ding. Dazu hin und wieder Kurztrips über ein verlängertes Wochenende. Wenn es nicht so weit weg geht, sind ein bis zwei Wochen auch in Ordnung.

2. Das packe ich auf jeden Fall immer ein:
Außer Zahnbürste und Co: Sonnenbrille. Ich bin am liebsten draußen in der Natur unterwegs und habe ziemlich lichtempfindliche Augen.

3. Der erste Platz auf meiner Bucket-List:
Reisewünsche habe ich viele, aber sie ändern sich immer wieder. Im Moment würde ich sagen, ich möchte sofort losziehen und Alaska auf den Spuren der Goldgräber durchwandern. Ab das kann sich in einer halben Stunde geändert haben.

4. Smartphone oder Laptop für unterwegs?
Ich nehme meist beides mit. Alternativ Smartphone und Tablet.

5. Wo ich gern jedes Jahr ein Wochenende verbringen würde:
Bei meiner Oma Inge. Revision: Jeden Monat ein Wochenende.

6. Thailands Strände oder die Bergwelt des Himalaja?
Ganz schwere Entscheidung. Die Berge. Strand ist schön, aber die Berge sind abenteuerlicher. Und die Aussicht ist schöner.

7. Wo ich gern einen Zweitwohnsitz hätte:
Auf Hawaii. Und dann bitte auch eine Möglichkeit, ein bisschen schneller dorthin zu kommen als es aktuell möglich ist.

8. Campingbus oder Luxus-Liner?
Ganz leichte Antwort: Camping-Bus.

9. Schlafsaal oder Hotelzimmer?
Hotelzimmer.

10. Mein schönstes Erlebnis auf Reisen:
Auf Maui, Hawaii habe ich im Herbst 2014 mit dem Surfen angefangen. Als ich dort meine erste Welle bis zum Strand gesurft bin, das war das schönste Erlebnis überhaupt. Aber es konkurriert mit sehr vielen anderen.

Zum Schluss mein Lieblings-Reisezitat:
Man kann nur dann wirklich reisen, wenn man sich treiben lässt und das annimmt, was jeder Ort bietet, ohne zu versuchen, dieses an die eigenen Gewohnheiten anzupassen. (Freya Stark)

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