Reisewörtliches von Profis (41)

Timo Peters bloggt als Bruder Leichtfuß

Timo Peters bloggt als Bruder Leichtfuß

Trampen – das ist ganz sein Ding: Ob mit Hand gegen Koje über den Atlantik oder mit erhobenem Daumen unterwegs auf Straßen in Europa, Südamerika und im Nahen Osten. Timo Peters = Bruder Leichtfuß möchte auf seinem Reiseblog zeigen: Es ist ganz leicht, Abenteuer zu erleben!
Er gibt nützliche Tipps, was alles möglich ist, was man mit seiner Zeit auf unserem Planeten anfangen kann, auf wie viele Arten man ihn entdecken und erleben kann. Bruder Leichtfuß möchte andere inspirieren und motivieren.
Anhand eigener Reiseerlebnisse zeigt der Hamburger: „Man muss nicht besonders mutig sein und auch nicht besonders stark. Man braucht auch nicht viel Geld.“
Um ein solches Leben leben zu können, arbeitet der 30-Jährige als Freiberufler auf einem recht bunten Themenfeld: Journalismus und Bloggen, Marketing und PR, Webdesign und immer wieder auch Jobs als Hafenarbeiter, auf dem Bau oder als Barkeeper.
bruder leichtfuss screenshot
1. Rucksack oder Koffer?
Definitiv Rucksack! Koffer sind einfach extrem unpraktisch, wenn man sich beim Reisen auch bewegen möchte.
2. Das muss es an meinem Reiseziel definitiv geben:
Wichtig ist mir vor allem, dass ein Reiseziel abenteuertauglich ist, dann man aktiv was erleben kann! Außerdem sind nette Leute immer cool, auch wenn ich gerne mal in der Einsamkeit unterwegs bin.
3. Von diesem Ort war ich wider Erwarten besonders angenehm überrascht:
Mallorca! Ich hatte dieses typische Klischee im Kopf, bevor ich entdeckt habe, dass man da ganz hervorragend biken, tauchen, surfen oder wandern kann. Ich habe damals eine Wanderung im Tramuntana-Gebirge unternommen – großartig!
4. Mein nächste Reise führt mich nach:
Ende April breche ich auf ein kleines Outdoor-Abenteuer zum Wandern und Kajaken an die Helgelandküste in Nord-Norwegen auf. So richtig schön mit Zelt und allem Drum und Dran – ich freue mich sehr darauf!
5. Dahin muss ich wirklich nicht wieder reisen:
Nach Bangkok. An dieser Stadt scheiden sich ja die Geister: Ich gehöre auf jeden Fall zu der Fraktion, die ihre Zeit nicht gerne in einem riesigen, stinkenden Smog-Moloch verbringen. Den Rest von Thailand werde ich mir aber bestimmt nochmal geben – Bangkok wird dann aber nur ein ganz kurzer Zwischenstopp.
6. Die Qual der Wahl: Toskana oder Patagonien?
Patagonien. Das tut mir leid für die Toskana, aber Patagonien steht schon sehr lange ziemlich weit oben auf meiner persönlichen Liste. Berge, Fjorde, Gletscher und dazu noch Südamerikaner, mit denen ich mich bisher immer spitzenmäßig verstanden habe – gegen Patagonien bei mir würden viele Reiseziele verlieren.
7. Dieses Reiseland hat seine Zukunft noch vor sich:
Ich hoffe wirklich darauf, dass in Westafrika in den nächsten Jahren endlich Ruhe und Stabilität Einzug hält. Zwischen Gambia und Togo gibt es jede Menge Traumstrände und tolle Natur und es liegt für uns Europäer viel näher als die Karibik oder Südostasien. Leider sieht es im Moment nicht danach aus, als sei das bald der Fall.
8. Segel- oder Kreuzfahrt-Schiff?
Auch eine sehr einfache Frage: Per Segelboot bin ich schon auf dem Mittelmeer und auf der Ostsee unterwegs gewesen und habe einmal den Atlantik überquert. Auf so eine schwimmende Bettenburg bekommen mich keine zehn Pferde.
9. Das esse ich auf Reisen garantiert nicht wieder:
Walfleisch. Ich habe das einmal in Norwegen probiert, hatte aber beim Essen schon ein schlechtes Gewissen. Dabei schmeckte es gar nicht mal so schlecht – aber meiner Meinung nach sollte der Walfang auch in Norwegen und Japan verboten werden.
10. Wo jeder einmal im Leben gewesen sein sollte:
In Norwegen! Es ähnelt mit seiner Natur und Wildnis ein wenig meiner anderen Traumregion Patagonien – hat aber den riesigen Vorteil, dass es nur eine gute Flugstunde von Deutschland aus erreichbar ist.
Zum Schluss mein Lieblings-Reisezitat:
„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“ – Alexander von Humboldt.

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