Apps & more für unterwegs

Facebook BlogSmartphones und Tablets sind zu ständigen Begleitern geworden. Fotografieren, Videos drehen, Routen finden, telefonieren, mit Freunden skypen – all das lässt sich inzwischen mit einem einzigen Gerät machen. Auch für Journalisten und Blogger ist das Smartphone ein wahrer Segen – viele kostenlose und kostenpflichtige Apps versüßen inzwischen den einst stressigen Arbeitsalltag.
Da wir ausschließlich Geräte in Gebrauch haben, die auf Android basieren, beziehen sich selbstredend auch die Apps drauf.

Texte

Kingsoft OfficeAlles, was als Text auf Tablet oder Smartphone länger ist als drei Sätze, empfinde ich als Qual. Da nutzt nur eine von unzähligen Bluetooth-Tastaturen als Notbehelf.
Wenn man sich mit seinem Smartphone gut versteht, hilft auch die Texteingabe mittels Spracherkennungs-App Dragon Dictation.
Unersetzlich ist mir die kostenlose App Kingsoft Office (Screenshot) geworden. Damit können Texte auch gut geordnet werden.

Blogs

Sowohl für die Globetrotter als auch für die Wohnmobilisten nutzen wir zum Bloggen seit Jahren WordPress.

Ohne flickr wäre so manches Foto schon im "Nirwana" gelandet.

Ohne flickr wäre so manches Foto schon im „Nirwana“ gelandet.

Fotos

Die meisten Tablets und Smartphones verfügen über eine so gute integrierte Kamera, dass für den Gebrauch auf Webseiten die Qualität absolut hinreichend ist. Ein unterbelichtetes Fotos mit dem Smartphone ist allemal besser als keines mit der SLR-Kamera.
Selbst die Nachbearbeitung auf die Schnelle geht fix. Adobe Photoshop Express oder PicsArt sind gute und kostenlose Helfer.
Für die Weiterverbreitung aktueller Fotos in sozialen Netzwerken nutze ich Facebook, Twitter, Google+ und Flickr. Vieles sichere ich sofort via Dropbox oder Google Drive.

Dokumente

Auf die Schnelle Dokumente zu scannen, funktioniert auch gut: CamScanner ist da die App meiner Wahl. Auch die Umwandlung in PDF funktioniert. Es gibt eine kostenlose Basic-Version, für die beiden kostenpflichtigen Varianten werden entweder 4,99$ pro Monat oder 49,99$ für ein ganzes Jahr aufgerufen. Leider muss ich anfügen, dass die App mit jedem Update wahrlich nicht besser wurde!

Videos

Auch für Video-Aufnahmen reicht die Smartphone-Kamera völlig aus. Für Live-Videos gibt es drei Apps, die sich nur in Geschmacksfrage unterscheiden. Genutzt habe ich alle drei bereits, hängen blieb ich bei erstgenannter: Bambuser, Livestream und Ustream. Um Videos direkt ins Internet zu streamen, sind alle Apps tauglich.
Auch Twitter und YouTube bieten jeweils eine App an, mit deren Hilfe Mini-Videos kurz und schmerzlos geteilt werden können.

Ordnung

Wohl die schwierigste Aufgabe: All das, was man auf Smartphone und Tablet speichert, wiederauffindbar zu machen! Schnell entsteht ein Dschungel von Fotos, Videos und Dokumenten, in dem kein Nutzer mehr durchblickt. Dokumenten jedweder Art ordne ich mit Evernote. Dokumente kann man mit Schlagwörtern versehen, was bei späterer Suche von unschätzbarem Vorteil ist. Für mich von außerordentlichem Belang: Die App synchronisiert die Daten zwischen all meinen Endgeräten. Auch Google Drive ist für mich neben der Dropbox deshalb von großem Wert.
Für alle Fälle – vor allem unterwegs – kommen sämtliche Daten, die essentiell sind, auf einen USB-Stick.
Die meisten genannten Apps kosten in der Basis-Version kein Geld. Kostenlos sind sie dennoch nicht. Man zahlt mit seinen persönlichen Daten! In wieweit die anbietenden Firmen Daten vor Dritten wirklich effizient schützen – bleibt deren wohlgehütetes Geheimnis.

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